Diensteentwicklung mit MAMS aus Praxissicht
Um die Einsatzmöglichkeiten und Akzeptanz von MAMS in Unternehmen frühzeitig zu bewerten, wurden im Juni 2007 56 ITK-Entscheider verschiedener Branchen (z.B. Gesundheits- und Sozialwesen, Medien, Handel und Handwerk) zu einer Produktklinik eingeladen. Eine Produktklinik ist eine Methode neue und zukünftige Produktkonzepte anschaulich zu präsentieren, zu diskutieren und zu bewerten. Dazu wurden die Teilnehmer in Gruppen mit 10-12 Teilnehmern aufgeteilt.
Jeder Gruppe wurde MAMS anhand von Anschauungsmaterial (z.B. Screenshots der MAMS-Oberfläche) erläutert und anschließend von ihnen bezüglich der Praxistauglichkeit bewertet. Dabei wurde den Teilnehmern nicht nur das MAMS-Konzept vorgestellt, sondern auch verschieden IT- und Telekommunikationsmodule, die über die MAMS-Plattform zur Verfügung gestellt werden können, z.B. Videotelefonie, Reservierungstools oder Comunity-Module wie Blogs, Podcasts und Foren.
Die Diensteerzeugung mit MAMS wurde anhand verschiedener Anwendungsmöglichkeiten in verschiedenen Branchen präsentiert und zur Diskussion gestellt. Dabei wurde insbesondere auf die Erweiterbarkeit und die einfache Bedienbarkeit der Service Creation Plattform eingegangen.

Screenshot der MAMS-Oberfläche
Das MAMS-Konzept, sich IT und Telekommunikations-Dienste für die eigenen Geschäftsprozesse selbst anzupassen, wurde von den Teilnehmern positiv aufgenommen, insbesondere das Baukastensystem und die einfache Handhabung. Es wurde auch der Wunsch ausgesprochen, dass alles aus einer Hand kommen soll. Der Einsatz in den KMU hängt nach Einschätzung der Teilnehmer aber auch von der Innovationsbereitschaft und Kompetenz der Unternehmen ab.
Ein wichtiges Thema war der Datenschutz. Er wurde immer wieder thematisiert. Ein wichtiger Aspekt, der aus Sicht der KMU eine große Rolle spielte, ist der Schutz der Unternehmens- und Kundendaten im Netz. Hier sind überzeugende Sicherheitskonzepte erforderlich, damit KMU überhaupt bereit sind, eine internetbasierte Plattform wie MAMS zu nutzen. Diese Bedenken wurden vom Konsortium aufgegriffen und werden bei der Weiterentwicklung der Plattform berücksichtigt.
Die Ergebnisse und Anforderungen nehmen wir im Projekt MAMSplus auf und arbeiten gemeinsam mit den Anwendungspartnern daran, die MAMS-Plattform an die Bedürfnisse der zukünftigen Anwender auszurichten. Die weiterentwickelte Plattform werden wir mit kleinen und mittelständischen Unternehmen erproben. Details dazu finden Sie bald in diesem Blog.

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