MAMS Workshop „Telematische Innovationen für die Rehabilitation und Nachsorge“
Am 25. März 2009 fand in den Räumen der Deutsche Telekom AG Laboratories ein Workshop zum Thema „Telematische Innovationen für die Rehabilitation und Nachsorge“ statt. Aus dem Bereich Gesundheitswesen waren Chefärzte von Reha-Kliniken, ein Vertreter der Deutschen Rentenversicherung Bund und ein Mitarbeiter der Astra Zeneca GmbH gekommen. Ziel des Workshops war zum einen die Demonstration der Funktionalität von MAMS am Beispiel des Nachsorgeprogramms KARENA (ein kardiovaskuläres Nachsorgeprogramm, das sich der Nachsorge nach kardiologischer Rehabilitation widmet). Zum anderen diente der Workshop dazu, Möglichkeiten Einsatzes von MAMS zur Flexibilisierung und Individualisierung im Gesundheitswesen zu diskutieren.
Nach einer kurzen Vorstellung aktueller Trends und Herausforderungen für das Gesundheitswesen startete der Workshop mit einer Einführung in die Anwendungsmöglichkeiten telematischer Dienste in der Nachsorge am Beispiel KARENA.
In der anschließenden Live-Vorführung der Umsetzung von KARENA mittels MAMS-Diensten hatten die Experten aus verschiedensten Einrichtungen des Gesundheitswesens die Gelegenheit, Fragen zur zu stellen sowie Erfahrungen und praxisnahe Anforderungen zu diskutieren. Dabei konnten in der Expertenrunde u.a. wichtige zusätzliche Funktionalitäten ermittelt werden, welche die Akzeptanz von MAMS im Reha-Bereich erhöhen würden. Zu den Schwerpunkten gehörten dabei beispielsweise die patientenseitige Motivationssteigerung durch das Monitoring von EKG-überwachten Trainingseinheiten, die Einrichtung von Chaträumen zum Austausch mit anderen Patienten sowie die technische Kompatibilität und Anbindungsmöglichkeit an bestehende und neuentwickelte Systeme wie das Krankenhaus Informationssystem (KIS) oder die Gesundheitskarte
Abschließend wurden weitere telematische Anwendungsfelder von MAMS in der orthopädischen Rehabilitation und der mobilen geriatrischen Rehabilitation vorgestellt und mit den Experten aus dem Gesundheitswesen diskutiert.
Für die nächsten Monate ist ein weiterer Austausch mit interessierten Teilnehmern des Workshops geplant, wobei u.a. das Thema der Evaluierung telematischer Dienste mit MAMS, Analysen von Patientenpräferenzen bezüglich der Nutzung von MAMS in der Nachsorge nach kardiologischer Rehabilitation und mögliche Finanzierungsoptionen im Vordergrund stehen.


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