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	<title>MAMS Blog &#187; Schwerpunkt: Gesundheitswesen</title>
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		<title>Sekundärprävention von morgen mittels telematischer Innovationen (2. MAMS Gesundheits-Workshop und Akzeptanzanalyse)</title>
		<link>http://www.mams-blog.de/2009/12/sekundarpravention-von-morgen-mittels-telematischer-innovationen-2-mams-gesundheits-workshop-und-akzeptanzanalyse/</link>
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		<pubDate>Thu, 03 Dec 2009 23:56:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>kay</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Schwerpunkt: Gesundheitswesen]]></category>
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		<description><![CDATA[
Im ersten MAMS Gesundheits-Workshop (wir berichteten) haben wir Interessenten aus Rehabilitationseinrichtungen und möglichen Kostenträgern die Anwendungsmöglichkeiten telematischer Dienste mit MAMS in der Nachsorge vorgestellt. In Vorbereitung auf den zweiten MAMS Gesundheits-Workshop führte der Projektpartner Charité Lehrstuhl für Versorgungssystemforschung und Grundlagen der Qualitätssicherung in der Rehabilitation eine Akzeptanzanalyse durch. Im Rahmen einer schriftlichen Befragung wurden anschließend [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.mams-blog.de/wp-content/uploads/2009/12/akzeptanzanalyse.png"><img class="alignnone size-full wp-image-694" title="akzeptanzanalyse" src="http://www.mams-blog.de/wp-content/uploads/2009/12/akzeptanzanalyse.png" alt="akzeptanzanalyse" width="519" height="270" /></a><br />
Im ersten MAMS Gesundheits-Workshop (<a href="../2009/04/mams-workshop-%E2%80%9Etelematische-innovationen-fur-die-rehabilitation-und-nachsorge%E2%80%9C/">wir berichteten</a>) haben wir Interessenten aus Rehabilitationseinrichtungen und möglichen Kostenträgern die Anwendungsmöglichkeiten telematischer Dienste mit MAMS in der Nachsorge vorgestellt. In Vorbereitung auf den zweiten MAMS Gesundheits-Workshop führte der Projektpartner Charité Lehrstuhl für Versorgungssystemforschung und Grundlagen der Qualitätssicherung in der Rehabilitation eine Akzeptanzanalyse durch. Im Rahmen einer schriftlichen Befragung wurden anschließend  PatientInnen verschiedener Rehabilitationseinrichtungen um Ihre Meinung gebeten. Ziel war es zu untersuchen, ob die Voraussetzungen zur Nutzung internetbasierter Nachsorgedienste bei RehabilitandInnen gegeben sind, und ob insbesondere kardiologische PatientInnen trotz ihres vergleichsweise hohen Alters an einer internetbasierten Nachsorge interessiert sind. Für die Auswertung standen die Angaben von 254 (163 kardiologischen und 91 orthopädischen) RehabilitandInnen aus 14 Rehabilitationskliniken zur Verfügung.</p>
<p><span id="more-684"></span></p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-685" title="stichprobe" src="http://www.mams-blog.de/wp-content/uploads/2009/12/stichprobe.png" alt="stichprobe" width="529" height="196" /></p>
<p><em>Quelle: Akzeptanzanalyse MAMSplus &#8211; Charité Lehrstuhl für Versorgungssystemforschung und Grundlagen der Qualitätssicherung in der Rehabilitation</em></p>
<p>In der Analyse zeigte sich, dass insgesamt über die Hälfte aller kardiologischen (66%) und fast alle orthopädischen RehabilitandInnen (89%) einen Computer nutzen &#8211; Männer dabei häufiger als Frauen. Zudem zeigt sich, dass in beiden Indikationsgruppen auch ältere RehabilitandInnen das Internet häufig nutzen &#8211; 52% der 50-59-jährigen nutzen das Internet (mehrmals) täglich und 49% schätzen ihre Computerkompetenz als gut bis sehr gut ein. 49% dieser Altersgruppe zeigen zudem ein hohes Interesse an internetgestützten Nachsorgemöglichkeiten. In der Altersgruppe der 60 bis 70 jährigen nutzen immerhin 58% das Internet (mehrmals) täglich und 43% schätzen ihre Computerkompetenz als gut bis sehr gut ein. 58% dieser Gruppe begrüßen internetgestützte Nachsorgemöglichkeiten.</p>
<p><a href="http://www.mams-blog.de/wp-content/uploads/2009/12/computernutzung.png"><img class="alignnone size-full wp-image-686" title="computernutzung" src="http://www.mams-blog.de/wp-content/uploads/2009/12/computernutzung.png" alt="computernutzung" width="608" height="389" /></a><br />
<em>Quelle: Akzeptanzanalyse MAMSplus &#8211; Charité Lehrstuhl für Versorgungssystemforschung und Grundlagen der Qualitätssicherung in der Rehabilitation</em></p>
<p>Bezogen auf die einzelnen Indikationen wurde deutlich, dass RehabilitandInnen beider Indikationsgruppen ein sehr hohes Interesse an internetbasierten Nachsorgeangeboten haben. D.h. über die Hälfte der kardiologischen (59%) und ca. die Hälfte der orthopädischen RehabilitandInnen (48%) würde es begrüßen, auch nach der Rehabilitationsmaßnahme durch das Rehabilitationsteam mit Hilfe Neuer Medien (Internet, Computer) unterstützt zu werden.</p>
<p>Eine vertiefende Analyse nach Altersgruppen zeigt, dass es zwar einen Anteil Älterer insbesondere bei weiblichen Rehabilitanden gibt, die eine Internet-Nutzung und damit auch eine internetgestützte Nachsorge ablehnen. Daneben signalisiert aber ein beachtlicher Anteil von älteren Rehabilitandinnen und Rehabilitanden grundsätzliches Interesse an einem internetgestütztem Nachsorgekonzept. Die Entwicklung und Implementierung von Lösungen zur internetgestützten Nachsorge ist deshalb auch in der kardiologischen Rehabilitation mit ihrem hohen Anteil älterer Rehabilitandinnen und Rehabilitanden erfolgversprechend.</p>
<p><a href="http://www.mams-blog.de/wp-content/uploads/2009/12/gesundheitsfragen.png"><img class="alignnone size-full wp-image-687" title="gesundheitsfragen" src="http://www.mams-blog.de/wp-content/uploads/2009/12/gesundheitsfragen.png" alt="gesundheitsfragen" width="606" height="386" /></a><br />
<em>Quelle: Akzeptanzanalyse MAMSplus &#8211; Charité Lehrstuhl für Versorgungssystemforschung und Grundlagen der Qualitätssicherung in der Rehabilitation</em></p>
<p>Die Ergebnisse der Akzeptanzstudie wurden im 2. MAMS Gesundheits-Workshop am 15. Oktober 2009 ausführlich vorgestellt und mit Experten aus dem Gesundheitswesen diskutiert. Dabei konnte die Relevanz internetbasierter Nachsorgemöglichkeiten im Workshop erneut bestätigt werden. Gleichzeitig wurden die noch zu bewältigenden Herausforderungen deutlich, z.B. nicht jeder Patient verfügt über die entsprechenden Voraussetzungen (PC, Internet), um internetbasierte Nachsorgemodule in Anspruch zu nehmen (digitale Schere). Allerdings wird diese digitale Schere in den nächsten Jahren zunehmend geringer ausfallen, da zu erwarten ist, dass die so genannten „<a href="http://www.digitalnative.org/">Digital Natives</a>“ im Alter keine Schwierigkeiten mit Technik haben werden, weil sie mit diesen Neuen Medien (PC/Internet etc.) aufgewachsen und mit ihnen vertrauter sind.</p>
<p>Mit diesen erfolgversprechenden Zukunftsperspektiven neigt sich die Laufzeit des MAMS-Projektes dem Ende zu. Die Aufgabe für zukünftige Projekte wird insbesondere darin bestehen, Praktikabilität und Wirksamkeit von telematischen Diensten im Versorgungsalltag zu untersuchen.</p>
<p>Wir vom MAMS Team verabschieden uns und bedanken uns für Ihr Interesse an unserem Projekt!</p>
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		<title>Ein Projektpartner stellt sich vor: MEDIAN Kliniken GmbH &amp; Co. KG</title>
		<link>http://www.mams-blog.de/2009/08/ein-projektpartner-stellt-sich-vor-median-kliniken-gmbh-co-kg/</link>
		<comments>http://www.mams-blog.de/2009/08/ein-projektpartner-stellt-sich-vor-median-kliniken-gmbh-co-kg/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 27 Aug 2009 12:46:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>kay</dc:creator>
				<category><![CDATA[MAMS Projektpartner]]></category>
		<category><![CDATA[Schwerpunkt: Gesundheitswesen]]></category>
		<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Median]]></category>
		<category><![CDATA[Rehabilitation]]></category>

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		<description><![CDATA[Die MEDIAN Kliniken betreiben deutschlandweit 32 Rehabilitationskliniken sowie zwei Akutkrankenhäuser und haben ihren zentralen Sitz in Berlin. An ihren 20 Standorten bieten die MEDIAN Kliniken in den Bereichen muskuloskelettaler Erkrankungen, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Neurologie, Geriatrie, Psychosomatik und Tumorerkrankungen vielfältige und umfassende Versorgungsangebote.


Das Ziel jeder Rehabilitationsbehandlung ist die Wiederherstellung und Verbesserung beeinträchtigter körperlicher und seelischer Funktionen sowie die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die MEDIAN Kliniken betreiben deutschlandweit 32 Rehabilitationskliniken sowie zwei Akutkrankenhäuser und haben ihren zentralen Sitz in Berlin. An ihren 20 Standorten bieten die MEDIAN Kliniken in den Bereichen muskuloskelettaler Erkrankungen, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Neurologie, Geriatrie, Psychosomatik und Tumorerkrankungen vielfältige und umfassende Versorgungsangebote.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-602" title="median" src="http://www.mams-blog.de/wp-content/uploads/2009/08/median.png" alt="median" width="473" height="99" /></p>
<p><span id="more-601"></span></p>
<p>Das Ziel jeder Rehabilitationsbehandlung ist die Wiederherstellung und Verbesserung beeinträchtigter körperlicher und seelischer Funktionen sowie die Stärkung und Aktivierung gesundheitsfördernder Kräfte. Dabei ist eine Prophylaxe von Folgeerkrankungen (Tertiärprävention) anzustreben. Auf dieser Grundlage arbeiten wir auf der Basis ganzheitlicher medizinischer Konzepte, in denen der Mensch als Einheit von Körper und Seele betrachtet wird.</p>
<p>Unsere Rehabilitationseinrichtungen verfügen über ganz spezielle, indikationsspezifische Behandlungsmethoden. Durch das Zusammenspiel von räumlicher, apparativer Ausstattung und einem multiprofessionellen Qualitätsprofil des Personals wird die Patientenversorgung auf höchstem Niveau erbracht und somit die Voraussetzung für einen optimalen Rehabilitationserfolg geschaffen.</p>
<p>Die Unternehmensphilosophie ‚Der Mensch im Mittelpunkt’ wird ergänzt durch weiterführende, meist angewandte Forschungsarbeiten auf dem Gebiet der medizinischen Rehabilitation. Im Bereich der Orthopädie haben die MEDIAN Kliniken für die Rehabilitation muskuloskelettaler Erkrankungen in den vergangen Jahren mehrere Studien vorgestellt. Daneben kooperieren wir seit 2001 eng mit dem Lehrstuhl für Versorgungssystemforschung und Grundlagen der Qualitätssicherung in der Rehabilitation an der Charité Berlin.</p>
<p><strong><span style="text-decoration: underline;">Unsere Kooperationsarbeit mit MAMSplus:</span></strong></p>
<p>Neue Internet basierte Telekommunikationstechnologien werden in den kommenden Jahren ein enormes Wachstum erleben. Gerade auf dem Sektor des Gesundheitswesens bildet dieser Trend die Grundlage für eine zukunftsweisende Sekundär- und Tertiärprävention (Rehabilitation und Nachsorge) der Patienten. Dies insbesondere vor dem Hintergrund der Notwendigkeit der Verbindung unterschiedlicher medizinischer Leistungsbereiche (hier z. B. stationäre und ambulante Versorgung) und damit des Überwindens versorgungshemmender sektoraler Schranken.</p>
<p>Die Anwendung telematischer Dienste in der Nachsorge ist somit in der Zukunft nicht mehr wegzudenken.</p>
<p>In diesem Zusammenhang beteiligen wir uns für das Anwendungsfeld ‚Gesundheit’ an der Konzeption und Erarbeitung von Basisdiensten auf der MAMS-Plattform und entwickeln in diesem Kontext Szenarien für eine optimale Patientennachsorge in der Orthopädie und der Geriatrie. Eine besondere Herausforderung stellt hierbei die neue Versorgungsform der ‚mobilen geriatrischen Rehabilitation’ dar, die durch ihre komplexe Versorgungsstruktur in der Zukunft auf individuelle und flexible Informations- und Kommunikationstechnologien angewiesen ist.</p>
<p>Durch die Zusammenstellung der Dienstbausteine mit MAMSplus wird ein technologische Fundament geschaffen, mit dessen Hilfe eine Verbesserung der Gesundheitsversorgung durch mehr Mobilität erreichen wird.</p>
<p><strong><span style="text-decoration: underline;">Ansprechpartner:</span></strong></p>
<p>Nora Woithe<a href="mailto:woithe@median-kliniken.de"><br />
woithe@median-kliniken.de</a></p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-604" title="median2" src="http://www.mams-blog.de/wp-content/uploads/2009/08/median2.png" alt="median2" width="432" height="131" /></p>
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		<title>Telematik und Web 2.0 – Chance und Herausforderung für das Gesundheitswesen</title>
		<link>http://www.mams-blog.de/2009/07/telematik-und-web-20-%e2%80%93-chance-und-herausforderung-fur-das-gesundheitswesen/</link>
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		<pubDate>Tue, 07 Jul 2009 22:08:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>kay</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Schwerpunkt: Gesundheitswesen]]></category>
		<category><![CDATA[MAMS]]></category>
		<category><![CDATA[Silver Surfer]]></category>
		<category><![CDATA[Telematik]]></category>
		<category><![CDATA[Web 2.0]]></category>

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		<description><![CDATA[Die rasante Verbreitung von Internet und Telekommunikationsdiensten sowie eine zunehmende Akzeptanz dieser Medien auch von älteren Bevölkerungsgruppen (‚Silver Surfer’) -wir berichteten- ermöglichen heutzutage einen niedrigschwelligen Zugang zu umfassenden Informationsangeboten zu Gesundheits- und Medizinfragen. Fortschritte in den Bereichen der Informationsbereitstellung und -verbreitung haben die Reichweite von Ärzten und Gesundheitsexperten über die Grenzen der traditionellen Praxis oder [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="MsoNormal" style="text-align: justify;">Die rasante Verbreitung von Internet und Telekommunikationsdiensten sowie eine zunehmende Akzeptanz dieser Medien auch von älteren Bevölkerungsgruppen (‚Silver Surfer’)<span> </span>-<a href="../2009/06/silver-surfer-social-networks-auch-bei-best-agers-beliebt/">wir berichteten</a><em>- </em>ermöglichen heutzutage einen niedrigschwelligen Zugang zu umfassenden Informationsangeboten zu Gesundheits- und Medizinfragen. Fortschritte in den Bereichen der Informationsbereitstellung und -verbreitung haben die Reichweite von Ärzten und Gesundheitsexperten über die Grenzen der traditionellen Praxis oder Klinik hinaus erweitert. Dennoch steckt die Verbindung von Gesundheitsdienstleistungen und Informationen mit modernen IT/TK Anwendungen, wie sie derzeit im MAMSplus-Projekt erforscht wird, noch in den Kinderschuhen.</p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"><span id="more-511"></span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify;">In der jüngsten Vergangenheit beschäftigten sich bereits <a href="#Quellen">zahlreiche Studien</a> mit der Frage, wie sich<span class="msoIns"><ins datetime="2009-07-07T13:01" cite="mailto:annette"> </ins></span>Zugangsformen zu Gesundheitsinformationen und -dienstleistungen verändern. Traditionell sind Ärzte der erste Anlaufpunkt bei der Suche nach Gesundheitsinformationen. Durch die jüngsten Entwicklungen und die Einführung von Internet-Apotheken, Gesundheitsportalen mit detaillierten Informationen zu Behandlungs- und Präventionsfragen und Wissensdatenbanken ist jedoch aktuell eine Veränderung der Kommunikationsdynamik zwischen Ärzten und Patienten zu beobachten. Zahlreiche Ärzte berichten bereits jetzt, dass immer häufiger Patienten, ausgerüstet mit verschiedenen Ausdrucken aus dem Internet, gezielt spezielle Tests, Medikamente oder Behandlungen nachfragen und vermehrt Informationen hinterfragen <span> </span>(<a href="#Quellen">2</a>).</p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify;">Untersuchungen der <a href="http://hints.cancer.gov/">Health Information National Trends Survey (HINTS)</a> des U.S. Gesundheitsministeriums aus dem Jahre 2005 zeigten ebenfalls, dass fast 2/3 der amerikanischen Bevölkerung mit Internetzugang schon einmal Gesundheitsthemen im Internet recherchiert haben. Generell lässt sich beobachten, dass jüngere Generationen Gesundheitsinformationen aus dem Internet bei der Befragung mehr Vertrauen schenkten, als ältere Generationen. Der Großteil der Befragten aus den älteren Altersgruppen antwortete auf die Frage „Wo würden Sie zuerst nach Informationen zu einer bestimmten Krankheit (hier: Krebs) suchen“ mit „Bei meinem Arzt“. Bemerkenswert jedoch ist, dass unter denjenigen Befragten, die tatsächlich schon einmal Informationen zu Krebs gesucht hatten, bei allen Altersgruppen das Internet an erster Stelle genannt wurde (vgl. Grafik). Folglich stellt das Internet inzwischen auch für ältere Generationen eine relevante Informationsquelle dar, auch wenn es den meisten selbst noch gar nicht bewusst ist <span> </span></p>
<p class="MsoNormal"><a href="http://www.mams-blog.de/wp-content/uploads/2009/07/abbildung-1.png"><img class="alignnone size-full wp-image-512" title="abbildung-1" src="http://www.mams-blog.de/wp-content/uploads/2009/07/abbildung-1.png" alt="" width="500" height="761" /></a></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify;">Für das Vertrauen in Gesundheitsinformationen aus dem Internet ist es nach Meinung eines Großteils der Befragten wichtig, dass die Informationsqualität im Internet der eines konventionellen Arztbesuchs entspricht. Telematisch unterstützte Informations- und Schulungsangebote müssen daher den gleichen Qualitätsstandards unterliegen wie konventionelle Behandlungs- und Beratungsmethoden. Sehr viele Potenziale stecken weiterhin in der Einbindung der interaktiven Kommunikationsmöglichkeiten des Web 2.0, <a href="http://www.mams-blog.de/2009/05/perspektive-user-generated-services-in-zeiten-des-web-20/">wir berichteten</a>.</p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify;">Weltweit werden derzeit an zahlreichen Institutionen im Rahmen von Forschungsprojekten wie MAMSplus die Potenziale und neuen Einsatzmöglichkeiten der Telematik erforscht. Es wird immer wichtiger, dass sich das Gesundheitssystem der sich rapide weiterentwickelnden technischen Umwelt und den damit verbundenen neuen Chancen, aber auch Risiken und Herausforderungen stellt. So könnte schon bald folgende Zukunftsvision Realität werden: Flexible Gesundheitsdienstleistungen nach höchsten Qualitätsstandards, die jeden einzelnen Patienten einfach und sicher erreichen können, unabhängig vom Aufenthaltsort und mit geringem Zeit- und Kostenaufwand.</p>
<p class="MsoSubtitle"><span lang="EN-US">Quellen:</span></p>
<p><span lang="EN-US">1 British Medical Journal (BMJ), 2004: Alejandro R Jadad and Tony Delamothe: „What next for electronic communication and health care?</span><a name="Quellen"></a></p>
<p><a name="Quellen">2 Arch Intern Med 2005: </a><span style="font-size: 11pt; line-height: 115%; font-family: &quot;Calibri&quot;,&quot;sans-serif&quot;;">Bradford W. Hesse et al.: „Trust and Sources of Health Information“</span></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Silver Surfer: Social Networks auch bei Best Agers beliebt</title>
		<link>http://www.mams-blog.de/2009/06/silver-surfer-social-networks-auch-bei-best-agers-beliebt/</link>
		<comments>http://www.mams-blog.de/2009/06/silver-surfer-social-networks-auch-bei-best-agers-beliebt/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 11 Jun 2009 16:22:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>kay</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Schwerpunkt: Gesundheitswesen]]></category>
		<category><![CDATA[Communitiy]]></category>
		<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[KARENA]]></category>
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		<description><![CDATA[Im Schwerpunkt Gesundheitswesen beschäftigt sich das MAMSplus Projekt derzeit hauptsächlich mit der Anwendung von telematischen IT/TK Diensten in der Rehabilitation. Wie in den vergangenen Artikeln bereits berichtet wurde, zählt dazu die telematische Umsetzung des Kardiovaskulären Reha Nachsorgeprogramms als „KARENA virtuell“.
Die Zielgruppe im Rehabilitationsbereich sind zunächst natürlich hauptsächlich ältere Generationen, die traditionell eine eher niedrigere Internetaffinität [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Im Schwerpunkt Gesundheitswesen beschäftigt sich das MAMSplus Projekt derzeit hauptsächlich mit der Anwendung von telematischen IT/TK Diensten in der Rehabilitation. Wie in den vergangenen <a href="../2009/04/mams-workshop-%E2%80%9Etelematische-innovationen-fur-die-rehabilitation-und-nachsorge%E2%80%9C/">Artikeln</a> bereits berichtet wurde, zählt dazu die telematische Umsetzung des Kardiovaskulären Reha Nachsorgeprogramms als „KARENA virtuell“.</p>
<p class="MsoNormal">Die Zielgruppe im Rehabilitationsbereich sind zunächst natürlich hauptsächlich ältere Generationen, die traditionell eine eher niedrigere Internetaffinität besitzen. Die unmittelbare Herausforderung liegt somit darin, diese Zielgruppe für neue Entwicklungen in der Telemedizin zu begeistern.</p>
<p class="MsoNormal"><a href="http://www.mams-blog.de/wp-content/uploads/2009/06/ardzdfstudie.png"><img class="alignnone size-medium wp-image-498" title="ARD/ZDF Onlinestudie 1998-2007" src="http://www.mams-blog.de/wp-content/uploads/2009/06/ardzdfstudie-300x163.png" alt="" width="300" height="163" /></a></p>
<p class="MsoNormal"><span id="more-497"></span> Aktuell gibt es gerade im Hinblick auf die Altersstrukturen im Internet in diesem Kontext jedoch zahlreiche erwähnenswerte Entwicklungen. Während sich Soziale Netzwerke wie Facebook, Myspace oder StudiVZ bei jüngeren Internet Nutzern schon seit längerem einer hohen Beliebtheit erfreuen, erobert das WorldWideWeb in jüngster Zeit auch ältere Generationen – die „Best Agers“ (50+) oder sogenannten Silver Surfer.<br />
Studien wie die <a href="http://www.br-online.de/br-intern/medienforschung/onlinenutzung/pdf/datenblatt-onlinestudie-2007-vorab.pdf">ARD/ZDF-Onlinestudie 1998-2007</a> zeigen, dass der Anteil der Internet-Nutzer in Deutschland zwischen 14 und 19 Jahren bereits seit 2003 weit über 90% beträgt. Internet-Nutzer zwischen 50 und 59 Jahren hingegen haben erst vor 3 Jahren die 60% Marke geknackt, Menschen über 60 nutzen das Internet jedoch auch im Jahr 2007 erst zu einem Viertel.</p>
<p class="MsoNormal">Während jedoch in den unteren Altersstufen bereits nahezu alle Wachstumspotenziale ausgeschöpft sind, wächst der Anteil der Nutzer ab 50 immer stetig an. Die Struktur der sogenannten „Onliner“ gleicht sich langsam, aber kontinuierlich der Struktur der Gesamtbevölkerung in Deutschland an ( (N)ONLINER Atlas 2008).</p>
<p class="MsoNormal">Alleine Facebook wächst nach eigenen Angaben (<a href="http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,612124,00.html">1</a>) in der Gruppe der 50-64-Jährigen doppelt so schnell wie bei den unter 17 Jährigen. Diese weitergehende Altersverschiebung macht sich nun auch in den anteiligen Wachstumsraten der Altersgruppen im Verhältnis zur gesamten Internet-Nutzerschaft aus.</p>
<p class="MsoNormal">In Relation zur gesamten Internetnutzerschaft nimmt der Anteil der jüngeren Generation in der Tat derzeit ab, während die Silver Surfer weiter an Boden gewinnen. Neben den dadurch neu an Gewicht gewinnenden Punkten Barrierefreiheit und Usability lassen sich jedoch auch insbesondere bei der Themenwahl der Internetnutzer deutliche Unterschiede erkennen.</p>
<p class="MsoNormal"><a href="http://www.mams-blog.de/wp-content/uploads/2009/06/spiegelonline.png"><img class="alignnone size-medium wp-image-499" title="spiegelonline" src="http://www.mams-blog.de/wp-content/uploads/2009/06/spiegelonline-300x225.png" alt="" width="300" height="225" /></a></p>
<p class="MsoNormal">Während jugendliche Nutzer vermehrt Lifestyle- und Unterhaltungsangebote in Anspruch nehmen, fragen Silver Surfer neben Themen zu Reisen oder Politik auch immer öfter Gesundheitsthemen ab. Erste sogenannte Health Social Networks wie die amerikanischen Seiten <a href="http://organizedwisdom.com/">OrganizedWisdom</a> oder <a href="http://www.trusera.com/">Trusera</a> beginnen bereits, sich diesen neuen Interessenlagen anzupassen. Auch in Deutschland gibt es diverse Gesundheitsportale im Internet, die <a href="http://www.test.de/themen/gesundheit-kosmetik/test/-Gesundheitsportale/1780855/1780855/1781846/1781928/">Stiftung Warentest</a> empfiehlt in einem aktuellen Test <a href="http://www.gesundheitpro.de/">GesundheitPro</a>, <a href="http://www.netdoktor.de/">netdoktor.de</a> und <a href="http://www.vitanet.de/">vitanet.de</a>.<span> </span>Während bei diesen Seiten das Angebot medizinischer Fachinformationen im Vordergrund steht, konzentriert sich die Plattform <a href="http://www.imedo.de/">imedo.de</a> darauf, medizinischen Laien den Erfahrungsaustausch zu Gesundheitsthemen untereinander zu ermöglichen.</p>
<p class="MsoNormal">
<p class="MsoNormal">Im Projekt MAMSplus berücksichtigen wir den Trend der „Silver Surfer“ und der steigenden Nachfrage nach Vernetzung im Schwerpunkt Gesundheitswesen, indem wir insbesondere die Unterstützung der Rehabilitation mit modernen IT/TK-Diensten weiterentwickeln. In einem nächsten Artikel werden wir Sie gerne weiter über die jüngsten Entwicklungen in der Telemedizin informieren.</p>
<p class="MsoNormal">
<p class="MsoNormal">
<p class="MsoNormal">Quellen:</p>
<p class="MsoNormal">SPIEGEL ONLINE: Neue Studie &#8211; Communitys krempeln Netz-Nutzung um <a href="http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,612124,00.html">http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,612124,00.html</a></p>
<p class="MsoNormal">ARD/ZDF Online Studie „Entwicklung der Onlinenutzung in Deutschland 1997 bis 2007“<br />
<span lang="EN-US"><a href="http://www.br-online.de/br-intern/medienforschung/onlinenutzung/pdf/datenblatt-onlinestudie-2007-vorab.pdf"><span lang="DE">http://www.br-online.de/br-intern/medienforschung/onlinenutzung/pdf/datenblatt-onlinestudie-2007-vorab.pdf</span></a></span></p>
<p class="MsoNormal">Heise Online: Immer mehr Senioren tauschen sich im Internet aus<br />
<a href="http://www.heise.de/newsticker/Immer-mehr-Senioren-tauschen-sich-im-Internet-aus--/meldung/105405">http://www.heise.de/newsticker/Immer-mehr-Senioren-tauschen-sich-im-Internet-aus&#8211;/meldung/105405</a></p>
<p class="MsoNormal"><span lang="EN-US">Businessweeek: Health Social Networking<br />
<a href="http://www.businessweek.com/the_thread/techbeat/archives/2008/06/health_social_n.html">http://www.businessweek.com/the_thread/techbeat/archives/2008/06/health_social_n.html</a></span></p>
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		<title>MAMS Workshop „Telematische Innovationen für die Rehabilitation und Nachsorge“</title>
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		<pubDate>Tue, 21 Apr 2009 13:07:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>kay</dc:creator>
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Am 25. März 2009 fand in den Räumen der Deutsche Telekom AG Laboratories ein Workshop zum Thema „Telematische Innovationen für die Rehabilitation und Nachsorge“ statt. Aus dem Bereich Gesundheitswesen waren Chefärzte von Reha-Kliniken, ein Vertreter der Deutschen Rentenversicherung Bund und ein Mitarbeiter der Astra Zeneca GmbH gekommen. Ziel des Workshops war zum einen die Demonstration der Funktionalität von MAMS am Beispiel des Nachsorgeprogramms KARENA (ein kardiovaskuläres Nachsorgeprogramm, das sich der Nachsorge nach kardiologischer Rehabilitation widmet). Zum anderen diente der Workshop dazu, Möglichkeiten Einsatzes von MAMS zur Flexibilisierung  und Individualisierung im Gesundheitswesen zu diskutieren.</p>
<div id="attachment_476" class="wp-caption alignnone" style="width: 310px"><a href="http://www.mams-blog.de/wp-content/uploads/2009/04/gesundheitsmams.png"><img class="size-medium wp-image-476" title="Telematische Innovationen für die Rehabilitation und Nachsorge" src="http://www.mams-blog.de/wp-content/uploads/2009/04/gesundheitsmams-300x192.png" alt="Telematische Innovationen für die Rehabilitation und Nachsorge" width="300" height="192" /></a><p class="wp-caption-text">Telematische Innovationen für die Rehabilitation und Nachsorge</p></div>
<p><span id="more-475"></span></p>
<p>Nach einer kurzen Vorstellung aktueller Trends und Herausforderungen für das Gesundheitswesen startete der Workshop mit einer Einführung in die Anwendungsmöglichkeiten telematischer Dienste in der Nachsorge am Beispiel KARENA.</p>
<p>In der anschließenden Live-Vorführung der Umsetzung von KARENA mittels MAMS-Diensten hatten die Experten aus verschiedensten Einrichtungen des Gesundheitswesens die Gelegenheit, Fragen zur zu stellen sowie Erfahrungen und praxisnahe Anforderungen zu diskutieren. Dabei konnten in der Expertenrunde u.a. wichtige zusätzliche Funktionalitäten ermittelt werden, welche die Akzeptanz von MAMS im Reha-Bereich erhöhen würden. Zu den Schwerpunkten gehörten dabei beispielsweise die patientenseitige Motivationssteigerung durch das Monitoring von EKG-überwachten Trainingseinheiten, die Einrichtung von Chaträumen zum Austausch mit anderen Patienten sowie die technische Kompatibilität und Anbindungsmöglichkeit an bestehende und neuentwickelte Systeme wie das Krankenhaus Informationssystem (KIS) oder die Gesundheitskarte</p>
<p>Abschließend wurden weitere telematische Anwendungsfelder von MAMS in der orthopädischen Rehabilitation und der mobilen geriatrischen Rehabilitation vorgestellt und mit den Experten aus dem Gesundheitswesen diskutiert.</p>
<p>Für die nächsten Monate ist ein weiterer Austausch mit interessierten Teilnehmern des Workshops geplant, wobei u.a. das Thema der Evaluierung telematischer Dienste mit MAMS, Analysen von Patientenpräferenzen bezüglich der Nutzung von MAMS in der Nachsorge nach kardiologischer Rehabilitation und mögliche Finanzierungsoptionen im Vordergrund stehen.</p>
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		<title>Veranstaltungshinsweis: 18. Rehabilitationswissenschaftliches Kolloquium</title>
		<link>http://www.mams-blog.de/2009/03/veranstaltungshinsweis-18-rehabilitationswissenschaftliches-kolloquium/</link>
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		<pubDate>Mon, 02 Mar 2009 13:51:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>anbl</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die Deutsche Rentenversicherung Bund veranstaltet gemeinsam mit der Deutschen Rentenversicherung Westfalen und der Deutschen Gesellschaft für Rehabilitationswissenschaften (DGRW) vom 9.3.2009 bis 11.3.2009 in Münster das 18. Rehabilitationswissenschaftliche Kolloquium. Da bei MAMSplus im Schwerpunkt Gesundheit ein Fokus auf der Anwendung in der Reha liegt, werden auch Vertreter des MAMSplus Teams zugegen sein.
Veranstaltungsort ist das Fürstenberghaus der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Deutsche Rentenversicherung Bund veranstaltet gemeinsam mit der Deutschen Rentenversicherung Westfalen und der Deutschen Gesellschaft für Rehabilitationswissenschaften (DGRW) vom 9.3.2009 bis 11.3.2009 in Münster das 18. Rehabilitationswissenschaftliche Kolloquium. Da bei MAMSplus im Schwerpunkt Gesundheit ein Fokus auf der Anwendung in der Reha liegt, werden auch Vertreter des MAMSplus Teams zugegen sein.</p>
<p>Veranstaltungsort ist das Fürstenberghaus der Universität Münster. Weitere Informationen finden Sie <a href="http://www.deutsche-rentenversicherung-westfalen.de/nn_57056/SharedDocs/de/Navigation/Service/Zielgruppen/Sozialmedizin__Forschung/tagungen__veranstaltungen/18__reha__node.html__nnn=true" target="_blank">hier</a>.</p>
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		<title>Schwerpunkt: Gesundheitswesen</title>
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		<pubDate>Wed, 11 Feb 2009 12:10:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>kay</dc:creator>
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		<description><![CDATA[In der sekundärpräventiven Behandlung (Rehabilitation, Nachsorge) chronischer Krank­heiten besteht eine wesentliche Heraus­forderung darin, Veränderungen im Gesundheitsver­halten der Patienten zu initiieren und zu ver­stetigen. Wichtige Elemente zur positiven Ver­änderung des Gesundheits­verhaltens sind die Partizipa­tion der Patienten am Behandlungs­prozess, vielfältige Kommuni­kationsangebote zwischen Experten und Betroffenen sowie die hohe Verfügbarkeit unter­schiedlicher Informationsangebote.
Für den Anwendungsbereich „Gesundheit“ wurde die Rehabilitation [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="MsoBodyText">In der sekundärpräventiven Behandlung (Rehabilitation, Nachsorge) chronischer Krank­heiten besteht eine wesentliche Heraus­forderung darin, Veränderungen im Gesundheitsver­halten der Patienten zu initiieren und zu ver­stetigen. Wichtige Elemente zur positiven Ver­änderung des Gesundheits­verhaltens sind die Partizipa­tion der Patienten am Behandlungs­prozess, vielfältige Kommuni­kationsangebote zwischen Experten und Betroffenen sowie die hohe Verfügbarkeit unter­schiedlicher Informationsangebote.</p>
<p class="MsoBodyText">Für den Anwendungsbereich „Gesundheit“ wurde die Rehabilitation von Patienten mit einer <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Koronare_Herzkrankheit">Koronaren Herzkrankheit (KHK)</a> ausgewählt. Insbesondere für diese Erkrankung ist die Wirksamkeit eines positiven Gesundheitsverhaltens der Patienten auf den weiteren Krankheitsverlauf nachgewiesen. Dennoch existieren bislang nur wenige Programme, die die Patienten zu einer Veränderung ihres Gesundheitsver­haltens motivieren und, viel bedeut­samer, die die Patienten in der Verstetigung ihrer Ver­haltensänderung unterstützen.</p>
<p class="MsoBodyText"><span id="more-447"></span></p>
<p class="MsoBodyText">In MAMSplus wird exemplarisch untersucht, wie Reha-Anbieter in die Lage versetzt werden können, Versorgungsprozesse in der Nachsorge mit einem telematischen Lösungsansatz zu unterstützen und zu erweitern.<span> </span></p>
<p class="MsoBodyText">Für die Analyse relevanter Versorgungsprozesse wurde ein etabliertes Nachsorgeprogramm ausgewählt, das bislang in Form von Präsenzveranstaltungen in Verantwortung einer Reha-Klinik durchgeführt wird.</p>
<p class="MsoBodyText">Es handelt sich hierbei um das <a href="http://www.astrazeneca.de/az/content/030/080/index.jsp">Kardiovaskuläre Reha-Nachsorge­programm (KARENA)</a>, das von der <a href="http://www.dgpr.de/">Deutschen Gesellschaft für Prävention und Rehabilitation von Herz-Kreis­lauferkrankungen e.V.</a> empfohlen wird. Dieses ambulante, standardisierte Nachsorge­pro­gramm ist für den Einsatz im ersten Jahr nach kardiologischer Rehabilitation konzipiert. Erklärtes Ziel ist es, Fragen zur Erkrankung zu klären, Wissen über die Risikofaktoren der KHK und vor­beugende Maßnahmen aufzufrischen und die persönlichen Belastungsgrenzen kennen zu lernen, d.h. <span> </span>Patienten entsprechend ihrer individuellen Problemlagen gemäß ihres individuellen Bedarfs bei der Änderung und der Versteti­gung ihres gesundheitsfördernden Verhaltens zu unterstützen.</p>
<p class="MsoBodyText">Die halbtägigen Nachsorgeveranstaltungen finden einmal im Quartal in der Rehabilitations­klinik statt. Die Kosten dieses Nachsorgeprogramms, das zurzeit in zehn Reha-Kliniken einge­setzt wird, übernimmt die <a href="http://www.deutsche-rentenversicherung-nord.de/">Deutsche Rentenversicherung Nord</a>.</p>
<p class="MsoBodyText">In der ersten Phase von MAMSplus wurden Basisdienste für eine telematische Umsetzung der einzelnen Module des KARENA Programms („KARENA virtuell“) beschrieben. „KARENA virtuell“ soll Patienten die Teilnahme am KARENA Programm ermöglichen, die nicht vor Ort in der Klinik anwesend sind,</p>
<p class="MsoBodyText">Zur Durchführung von „KARENA virtuell“ werden &#8211; in Anlehnung an den Ablauf (vgl. <!--[if supportFields]><span style="mso-element: field-begin" mce_style="mso-element: field-begin"></span><span style="mso-spacerun:yes" mce_style="mso-spacerun:yes"> </span>REF _Ref215027031 \h <span style="mso-element:field-separator" mce_style="mso-element:field-separator"></span><![endif]-->Abbildung <span>1</span><!--[if gte mso 9]><xml> <w:data>08D0C9EA79F9BACE118C8200AA004BA90B02000000080000000E0000005F005200650066003200310035003000320037003000330031000000</w:data> </xml><![endif]--><!--[if supportFields]><span style="mso-element:field-end" mce_style="mso-element:field-end"></span><![endif]-->) eines KARENA-Programms in der Reha-Klinik &#8211; technische Medien wie Videoübertragung, Telefonkonferenz, Arztgespräch (Telefonsprechstunde), Benachrichtigungen, u.a. eingesetzt.</p>
<div id="attachment_448" class="wp-caption alignnone" style="width: 310px"><a href="http://www.mams-blog.de/wp-content/uploads/2009/02/nachsorgeprogramm.jpg"><img class="size-medium wp-image-448" title="Abbildung 1: Exemplarisches Nachsorge-Programm" src="http://www.mams-blog.de/wp-content/uploads/2009/02/nachsorgeprogramm-300x119.jpg" alt="Abbildung 1: Exemplarisches Nachsorge-Programm" width="300" height="119" /></a><p class="wp-caption-text">Abbildung 1: Exemplarisches Nachsorge-Programm</p></div>
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		<title>MAMSplus und Social Networks: NING</title>
		<link>http://www.mams-blog.de/2009/01/mamsplus-und-social-networks-ning/</link>
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		<pubDate>Thu, 29 Jan 2009 08:34:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>kay</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[MAMS Szenarien]]></category>
		<category><![CDATA[Schwerpunkt: Geschäftskommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[Schwerpunkt: Gesundheitswesen]]></category>
		<category><![CDATA[Community]]></category>
		<category><![CDATA[MAMS]]></category>

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		<description><![CDATA[
Das MAMS Projekt konzentriert sich in der aktuellen Phase auf die zwei Schwerpunkte Gesundheit und Geschäftskommunikation (wir berichteten). Viele MAMS Dienste werden hierbei für Community basierte Szenarien entwickelt. Für die exemplarische Umsetzung dieser Community basierten Szenarien wurde die Online-Plattform Ning (http://www.ning.com) ausgewählt. Ning ermöglicht Anwendern auf einfache Weise eigene Social Network Plattformen zu gründen und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.mams-blog.de/wp-content/uploads/2009/01/ning.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-434" title="ning" src="http://www.mams-blog.de/wp-content/uploads/2009/01/ning.jpg" alt="" width="163" height="64" /></a></p>
<p>Das MAMS Projekt konzentriert sich in der aktuellen Phase auf die zwei Schwerpunkte Gesundheit und Geschäftskommunikation (<a href="http://www.mams-blog.de/2008/08/ausblick-was-wird-im-projekt-mamsplus-passieren/">wir berichteten</a>). Viele MAMS Dienste werden hierbei für Community basierte Szenarien entwickelt. Für die exemplarische Umsetzung dieser Community basierten Szenarien wurde die Online-Plattform Ning (<a href="http://www.ning.com">http://www.ning.com</a>) ausgewählt. Ning ermöglicht Anwendern auf einfache Weise eigene Social Network Plattformen zu gründen und zu betreiben. Die dazu erforderlichen Werkzeuge stellt Ning in einem Modulbaukasten zur Verfügung.</p>
<p><span id="more-439"></span>Ning (chinesisch: „Frieden“) wurde 2005 gegründet und hat Anfang 2006 die Betaphase verlassen. Heute werden nach eigenen Angaben über 230.000 Netzwerke gehostet. Ausschlaggebend für die Entscheidung für Ning war insbesondere die Tatsache, dass Ning die OpenSocial Schnittstelle in seinen Social Networks freigegeben hat. Durch die weitgehende Verwendung der quelloffenen <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/OpenSocial">OpenSocial API</a>, einer Programmierschnittstelle für Anwendungen in webbasierten sozialen Netzwerken ist NING durch Anwendungen von Drittanbietern erweiterbar. Durch die Unterstützung aktueller Standards ist es daher möglich, externe Anwendungen in Ning einzubinden. So können MAMS-Dienste an die bestehende Community-Infrastruktur eines Ning Netzwerkes „andocken“ und die Funktionalitäten des Netzwerkes hierdurch erweitern. Durch die Kompatibilität zur OpenSocial API ist weiterhin später eine Verknüpfung der MAMS Funktionen mit anderen Netzwerken auf Basis der OpenSocial API denkbar.</p>
<p>Für die weitere Entwicklung von MAMS werden jeweils eigene NING Netzwerke für die Schwerpunkte Gesundheit und Geschäftskommunikation aufgebaut und mit den Funktionalitäten der MAMS Plattform ausgerüstet.</p>
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